Alle Beiträge von dirkvoss

24 + 24 = Lernen und Lachen – Kick-Off SchülerMentoren

24 Mentoren und 24 Mentees aus insgesamt 6 Jahrgängen stimmten sich am 29. August gemeinsam auf das neue Projektjahr ein, indem sie sich ausgetauscht, erste Mentoring-Termine und Ziele vorgenommen und dabei zusammen Pizza gegessen haben. Außerdem trafen erstmals beide Projektgruppen, nämlich die “großen” Mentoren der Oberstufe mit ihren Mentees aus den Jahrgängen 9 und 10 sowie die Minimentoren des 8. Jahrgangs mit ihren Mentees aus der IVK, aufeinander.

Dabei haben wir gemerkt, wie viele wir eigentlich sind!

Gleichzeitig ist die GSST an diesem Tag ein bisschen weiter zusammengewachsen.

Interview von „Minimentor“ Mher und dem “MInimentee“ Ali

Seit Februar begleiten und unterstützen sie nun regelmäßig Schüler und Schülerinnen, die in unsere aktuelle IVK in Jahrgang 5/6 neu aufgenommen werden. Nun wurde Minimentor Mher für die “Aktion zusammen wachsen” zu seinem ehrenamtlichen Engagement befragt.

 

Wie alt bist du und in welche Klasse gehst du?

Mher: Ich bin 14 Jahre alt und gehe in die 7d.

Ali: Ich bin 13 Jahre alt und ich gehe in die IVK 6d. (Anmerkung: IVK steht für Internationale Vorbereitungsklasse)

Ali, seit wann bist du auf dieser Schule?

Ali: Seit sieben oder acht Monaten.

Mher, wie lange bist du schon auf dieser Schule?

Mher: Seit fast drei Schuljahren.

 

Wie lange trefft ihr euch schon?

Mher: Vielleicht seit eineinhalb Monaten. Also ein, zwei Monate.

Ali: Das erste Mal habe ich dich in deiner Mannschaft gesehen.

Mher: Das war was anderes. Seit wann haben wir uns hier getroffen? Weißt du das noch?

Ali: Ich glaube … seit fünf Monaten.

Mher: Nein.

Ali: Seit vier Monaten.

Mher: Schon so lange?

 

Wie habt ihr euch kennengelernt? Habt ihr euch bereits im Fußballverein kennengelernt?

Mher: Da haben wir uns gesehen, aber da haben wir nicht so viel miteinander geredet. Am nächsten Tag in der Schule hat seine Lehrerin gesagt, dass ich ihm helfen werde, und danach habe ich mich mit ihm getroffen und geredet.

 

Wie oft trefft ihr euch?

Ali: Wir treffen uns jeden Freitag.

 

Was macht ihr während der Treffen?

Mher: Wir reden darüber, was wir so gemacht haben, und wenn Ali Fragen hat, dann stellt er sie mir. Wenn ich kann, dann antworte ich.

 

Was ist das Ziel eurer Zusammenarbeit?

Mher: Dass er die Schule besser kennenlernt, sein Deutsch verbessern kann und dass wir auch Freunde werden.

Ali: Ja, das stimmt.

 

Habt ihr das Ziel erreicht?

Ali: Ja, er hat mir viele Sachen erklärt.

Mher: Ja, ich glaube schon. Wir hatten jetzt nicht so ein richtiges Ziel, aber ich glaube, dieses Projekt ist für das da, was er gesagt hat, und ich glaube, teilweise haben wir das schon geschafft.

 

Mher, warum wolltest du Mentor werden?

Mher: Also, ich wollte jetzt helfen, weil ich früher auch einen Mentor hatte, der mir geholfen hat.

 

Ali, warum wolltest du Mentee werden?

Ali: Weil ich die Schule nicht so gut kannte. Ich wollte auch einen Freund haben, mit dem ich reden kann und den ich fragen kann, wo was in der Schule ist.

 

Wenn ihr Anderen erzählt, dass ihr ein Tandem seid, was sagen die dazu?

Mher: Weil ich mich freitags immer mit Ali treffe, wurde in meiner Klasse gefragt, wohin ich gehe. Ich meinte, dass ich ein Mentor bin und helfe. Sie haben gefragt, was ein Mentor ist, und dann habe ich ein bisschen erzählt.

Und was haben deine Eltern gesagt?

Mher: Die wissen das nicht so genau.

Und bei dir, Ali? Hat bei dir jemand was gesagt?

Ali: Nee, ich habe vergessen, es meiner Mutter zu sagen (lacht).

 

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Dieses Interview wurde mit freundlicher Genehmigung von Markus Cramer  veröffentlicht.

Unser letzter Ausflug als Klasse 6a

Am Freitag, den 29. Juni 2018 haben wir einen Ausflug ins Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe gemacht. Da die Klasse nach den Ferien anders zusammengesetzt sein würde, war es unser „letzter“ Ausflug mit dieser Klasse
Als ich erfahren habe, dass wir in ein Museum fahren, war ich mir sicher, dass wir uns alle zu Tode langweilen werden – doch da habe ich mich geirrt!
Zunächst sind wir mit dem 21er Bus bis nach Klein Flottbek gefahren. Dort haben wir erfahren, dass es einen Polizeieinsatz am Hauptbahnhof gab und die S-Bahn 15 Minuten Verspätung einplant. Sofort sind alle zum naheliegenden Kiosk gerannt (-natürlich mit Erlaubnis der Lehrerinnen).
Als sich alle beim Kiosk was zu Essen geholt hatten, kam auch schon die Bahn. „Bis zum Hauptbahnhof fahren wir“, lautete die Ansage unserer Lehrerinnen gefühlte 1000 Mal.
Wenig später (zum Glück nicht zu spät – das war knapp!) sind wir im Museum für Kunst und Gewerbe eingetreten, wo uns direkt eine freundliche Dame in Empfang nahm und uns runter ins „Hubertus Wald Kinderreich“ entführte. Dort mussten wir am Eingang unsere Schuhe ausziehen. Mit glitzernden Augen betraten wir den sehr kindgerecht eingerichteten Raum. Die Museumspädagogin hat uns erst mal die Regeln erklärt und uns zudem viel über die Designstücke im Raum erklärt. z.B. über eine große Lampe, die wie eine umgedrehte Kaffeetafel aussah. Wir durften Fragen stellen. Wir haben währenddessen auf sehr ungewöhnlichen Stühlen gesessen.
Dann ging der Spaß erst richtig los!!! Alle haben sich ausgetobt und hatten Spaß. Man durfte alles ausprobieren und benutzen. Es gab z.B. ein kleines Trickfilmstudio, Kostüme und eine Kamera, die einen von oben fotografierte.
Später durften wir noch kurz durch verschiedene Ausstellungen des Museums gehen. Wir haben dabei der netten Museumspädagogin gelauscht. Die Themen der Ausstellungen waren z.B.: „Das alte Japan“ mit tollen Samuraischwertern und „der Jugendstil“, wo man z.B. tolle Lampen und Möbel sehen konnte.
Zum Abschluss haben wir an der Binnenalster ein Eis geschleckert und uns alle über das im Museum Erlebte unterhalten. Ausgepowert und völlig erschöpft sind wir nach Hause gefahren und haben uns auf dem Weg noch viel unterhalten.

Fazit: Es war sehr schön. Wie sagt man so schön? Das Beste kommt zum Schluss!

Text von Mia mit Unterstützung von Michelle und Zeynep, Klasse 6a

Auftakt zur Schulsanitätsausbildung an der GSST

Am Samstag, dem 24.März 2018 gab es den Startschuss zur ersten Ausbildungsreihe Schulsanitätsdienst an der GSST.

Die Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 8 wurden vor einigen Wochen durch eine „Informationsrunde“ in den Klassen über diesen neuen Ausbildungsweg an unserer Schule informiert.
Erfahrene Sanitäter vom ASB (Arbeiter Samariter Bund), die aus ihrer Zeit im Schulsanitätsdienst anderer Schulen berichten konnten, informierten in den Klassen die Schülerinnen und Schüler über die neue Möglichkeit, sich jetzt auch bei uns ausbilden zu lassen. Und natürlich fühlten sich auch einige Schülerinnen und Schüler gleich angesprochen und meldeten sich an.

Die Ausbildung startete mit dem 1. Hilfe-Kurs am Samstag, dem 24.3.2018 in der Schule. Es gab Informationen  rund um das Thema Erste Hilfe, beispielsweise über das Notruf-Schema, das Herz-Kreislauf-System oder auch, wie man eine Mund zu Mund Beatmung oder eine Herz-Rhythmus-Massage ausübt. Diese Übungen wurden dann sogleich an Dummies ausprobiert.

Nach der Mittagspause stiegen dann einige Zweifler wieder aus und das ist auch gut und richtig. Schließlich braucht das neue Team zuverlässige und motivierte Schülerinnen und Schüler, die keine Zweifel mehr haben. Übrig blieb ein hochmotivierter Kern von einer Schülerin und zwei Schülern. Diese übten sich auch den Rest des Tages darin, Druck- und sonstige Verbände anzulegen, einen Schock zu erkennen oder auch im Umgang mit Personen, die einen Schock erlitten haben. Sogar der Einsatz eines Defibrillators wurde eingeübt, um nur einige Beispiele zu nennen. Nebenbei hatten sie viel Spaß mit Joshi, dem Ausbilder vom ASB, der sich seinerseits begeistert von der hohen Motivation bei den GSSTlern zeigte. Und es war an diesem Nachmittag bereits mehrmals der Satz „Ich freue mich schon auf Montag, da beginnt die Ausbildung!“ zu vernehmen.

In der darauffolgenden Woche fanden dann die Unterrichtsmodule im Rahmen der Schulsanitätsdienst-Ausbildung mit Johannes und Joshi statt. Frau Claußen, unsere ausgebildete Ersthelferin und Chefin des künftigen GSST-Schulsanitäts- Teams, ließ sich sogleich von der Begeisterung anstecken und unterstützte die Truppe tatkräftig. Als besonderen Bonbon durfte dann das gesamte Team, die drei Auszubildenden und Frau Claußen, zusammen mit Joshi einen Krankenwagen von innen begutachten, Blutdruckmessungen und Blutzuckerspiegelmessungen durchführen und dieses Erlebnis als besonderes Schmankerl mitnehmen.

Die drei Schulsanitäterinnen aus dem Jahrgang 8 der GSST haben inzwischen die gesamte Ausbildung beendet und haben alle drei die theoretische und auch die praktische Prüfung vom ASB, wie Joshi und Johannes als Prüfer betonten, „mit BRAVUR“ bestanden!
Somit gibt es jetzt das offizielle GSST-Schulsanitätes-Team, bestehend aus Aleksandra (8b), Cihan (8a) und Darnell (8b), die in Zusammenarbeit und unter der Aufsicht von Frau Claußen an die Arbeit gehen werden.

Nach Einrichtung der Hilfskette und der Ausrüstung mit Sanitätsmaterial und -kleidung werden die Schulsanitäterinnen im Alltag der GSST auf Sportveranstaltungen und Schulfesten für die Sicherheit der Schulgemeinschaft sorgen.
Ab dem kommenden Schuljahr kann das Team dann jährlich um weitere ausgebildete Schülerinnen und Schüler erweitert werden und die Ausbildung beginnt von neuem.

Erst einmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH dem neu entstandenen Team und hoffentlich nicht so viele Einsätze! Aber falls doch, da sind wir sicher, werdet ihr sie sehr  professionell angehen!

David Guetta, wir sind auch schon so weit!

Am eisigen Donnerstag, 01.03.18, unternahmen wir, die Schüler/innen der IVK und der 6c, eine gemeinsame Fahrt mit dem MusikMobil-Bus in die Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg (Hühnerposten 1, 20097 Hamburg).
Dort durften wir das vielfältige Musikangebot der Zentralbibliothek spielerisch kennenlernen. Zunächst bekamen wir während einer digitalen Schnitzeljagd einen Einblick in die Suche nach Medien und probierten alle aktiven Angebote, wie z. B. Rechner für Musikproduktionen, iPads mit Musik-Apps, E-Gitarren oder das Digitalpiano, aus. Nach einer kurzen Einführung in die Producer-Software „GarageBand“ wurden wir dann selbst zu Musikproduzenten und ließen unserer Kreativität freien Lauf.
Die von uns erstellten Tracks erwiesen sich übrigens als viel cooler als die von den begleitenden Erwachsenen. House- und Ethno-Musik, Dance- und Electro-Pop… – alles war dabei.
David Guetta, zieh dich warm an! Jetzt sind auch wir „in the house“!

Das bereits eingespielte Team von der IVK und 6c

Projekt „Ich als Teil der Gesellschaft“

Im Rahmen des Profilunterrichtes „Freizeit und  Verantwortung“ zum Thema „Ich als Teil der Gesellschaft“, wurden in der 8b Projekte zu diesem Thema gestartet.

Die Jugendlichen durften in selbstgewählten Arbeitsgruppen Projekte gestalten. Es ging um eine künstlerische Installation in ihrer Umgebung, um eine Außenwirkung zu erzielen.

Ein Projekt, mit dem sich die Jugendlichen ausdrücken können und sich als Teil der Gesellschaft zu präsentieren.

Es wurden Bilder entworfen, Außenanlagen der Schule gestaltet, Plakate ausgehängt und ein großes Wandbild im Flur der Schule angefertigt.

Unter der Leitung des Klassenlehrers Herrn Auroyer und der Kunststudentin Malis Pruns haben die Jugendlichen ein halbes Jahr an den Projekten gearbeitet und sich intensiv mit ihrer Rolle in der Gesellschaft auseinandergesetzt.

Die Geschwister-Scholl-Stadtteilschule bedankt sich herzlich bei allen Schülerinnen und Schülern, bei Herrn Auroyer und Frau Pruns für das großartige Engagement und die Verschönerung der Schule.

Klassenfahrt Jahrgang 6

Unser Ziel lag in dem kleinen Ort Beckerwitz an der Ostsee. Wir wohnten in der Jugendherberge, die einen gewissen nostalgischen Charme ausstrahlte. Der Höhepunkt unserer Reise bildete die Fahrt mit der Poeler Kogge „Wissemara“. Dabei handelte es sich um den Nachbau einer mittelalterlichen Kogge. Auf diesem 31,5 Meter langen und 8,5 Meter breiten Schiff fanden alle 51 Schülerinnen und Schüler locker Platz. Anschließend erkundeten wir die alte Hansestadt Wismar. Eine Strandwanderung unter kompetenter Führung, Stockbrotbacken am Lagerfeuer, sportliche Piratenspiele und eine Disco rundeten unseren Aufenthalt ab.

 

So schön kann eine Projektwoche sein!!!

Im Rahmen des Projekts „Stadtteilerkundung“ unternahmen wir am 11.10.17 einen Ausflug zur Minigolfanlage in den nahe liegenden Altonaer Volkspark.
Das, was uns auf den ersten Blick so einfach erschien, nämlich die Minigolfbälle in die dafür vorgesehenen Löcher zu befördern, erwies sich als echte Herausforderung. Denn es erforderte Konzentration und Feingefühl ebenso wie Schwung und Koordination. Die Jungen mussten zugeben: Fußball kann jeder, Minigolf nur die Besten.
Nachdem wir immer weniger die um die Bahn stehenden Zuschauer getroffen hatten, wussten wir, dass unser Spiel besser wurde. Bis wir das „Loch in einem Schlag“ treffen konnten, hatten wir auf jeden Fall – trotz des regnerischen Wetters – sehr viel Spaß

IVK 5/6 und Frau Dittler

Verabschiedung von Karin Natusch als Schulleiterin

Der Versammlungssaal des Hauses der Jugend war bis auf den letzten Platz voll besetzt. Ungefähr 120 Kolleginnen und Kollegen, Eltern und Schülerinnen und Schüler, Familienangehörige, Freunde, langjährige Weggefährten/innen und hochrangige Behördenvertreter/innen kamen zur Verabschiedungsfeier von Frau Karin Natusch nach neun erfolgreichen Jahren als Schulleiterin der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule.

Die Klassenlehrerin Frau Schiele  – ein bisher unbekanntes Moderatorinnentalent – führte souverän durch das Programm. In den Reden von Frau Dr. Melzer (Bezirksamtsleitung Altona), Frau Doblhofer (Schulaufsicht) und Herrn Altenburg-Hack (Amtsleitung BSB) als auch von Herrn Mader (Schulleiter der Stadtteilschule Stellingen) wurden die Erfolge, beruflichen Meilensteine und besonderen Charaktereigenschaften von Frau Natusch dargestellt. So waren sich alle Redner/innen einig, dass es Frau Natusch stets und an erster Stelle um das Wohl der Schülerinnen und Schüler ging. Mit ihrer kritisch-konstruktiv Haltung und ihrer Fähigkeit, auch unbequeme Tatsachen anzusprechen, setzte sich Frau Natusch fast eine Dekade lang mit hoher Klarheit für eine gute Schule im Osdorfer Born ein. Gleichermaßen wurden ihre Lebenslust und ihr Sinn für Humor in den Reden betont. Der Aufbau der Oberstufe als auch die gemeinsame Entwicklung eines pädagogisch-architektonischen Konzeptes für den Neubau mit Unterstützung der Montagstiftung wurden durchgängig als wichtige Meilensteine in der Kariere von Frau Natusch genannt.
Herr Natusch und Herr Dr. Herrmann gewährten in einem Filmbeitrag zwar wenige, dann jedoch charmante Einblicke in das Privatleben von Frau Natusch.
Die Schulsprecher würdigten die Offenheit und Gesprächsbereitschaft und den ermöglichten Gestaltungsfreiraum der scheidenden Schulleiterin.
Weitere Höhepunkte stellten mehrere musikalische Beiträge unter anderem vom Young ClassX-Chor und dem Projekt Superklasse dar.
Nach den offiziellen Beiträgen unterhielten sich die Gäste noch lange und genossen das Buffet.

Das Kollegium und die Schulleitungsgruppe der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule bedanken sich bei Frau Natusch für ihre engagierte und erfolgreiche Arbeit und wünschen ihr für ihre Zukunft von Herzen alles Gute.