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Family-Literacy-Projekt

Einmal im Monat lernen die Schüler/innen der IVK 5/6 im Rahmen des Family-Literacy-Projekts zusammen mit ihren Eltern und anderen Familienangehörigen Deutsch – mit- und voneinander. Das wichtigste Ziel dieses Projekts ist die Förderung der Schriftsprachkompetenz der Eltern, damit sie ihre Kinder beim Aufbau einer Lesekultur zu Hause besser unterstützen können.

Anna Dittler

 

Osdorf Urban

Ein gemeinsames Projekt von der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule, der Fotokünstlerin Kristine Thiemann und dem Stadtteiltourismus Osdorfer Born.
Im Herbst 2018 hat sich die Klasse 9c der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule ihren Stadtteil mit neuen Augen angesehen. Gemeinsam mit der Fotokünstlerin Kristine Thiemann haben sie ihre Lieblingsorte besucht und Ideen entwickelt, wie man diese künstlerisch in Szene setzen kann. Aus allen Ideen sind originelle Szenen entstanden, die dann im November in Fotoshootings im gesamten Stadtteil umgesetzt wurden. Die Schüler*innen waren dabei beispielsweise unterwegs als Touristen, die auf dem Hochhausdach die Aussicht genießen, als Badegäste im Osdorfer Freibad, oder als Wissenschaftler im XFEL

Projekt „Kunst vernetzt“

Das Thema unseres diesjährigen gemeinsamen Projekts „Kunst vernetzt 2018“ war die Romantik.
Romantik kann für unterschiedliche Gefühle stehen – fröhlich, heiter, traurig, schwermütig, melancholisch… Wir haben gesehen, dass all diese Gemütszustände die Künstler aus dieser Epoche – Maler, Schriftsteller, Musiker – in ihren Werken zum Ausdruck bringen.

Auch wir haben versucht, die melancholische Stimmung von Caspar David Friedrich auf seinem Selbstporträt, das wir uns in der Hamburger Kunsthalle angeschaut haben, nachzuempfinden.

Wir haben erfahren, dass der berühmte Dichter Goethe sich mit der bildenden Kunst beschäftigte und in seiner Studie zur Farbenlehrejeder bestimmten Stimmung ihre eigene Farbe zuordnete.

Wir haben uns weiterhin mit Goethes „Faust“ und dem Thema des Teufels in der Romantik beschäftigt und – als Höhepunkt des Projekts – die Ouvertüre zum musikalischen Werk „Szenen aus Goethes Faust“ vom melancholischen Robert Schumann in der Laeiszhalle angehört, gespielt von den Hamburger Symphonikern, die uns wieder einmal in der Schule besuchten.
Das war in der Tat keine einfache Kost, diese geballte Fülle an Kunst! Dafür haben wir jetzt keine Angst vor Mephisto in der Oberstufe. Wir wissen, dass alles irgendwann gut enden wird…

6d & 6e (IVK)

 

NEWS ….. Alle drei Skilanglauf-Mannschaften haben sich qualifiziert!

Im zweiten Qualifikationslauf für die Hamburger Skilanglaufmeisterschaften haben sich alle drei Mannschaften  qualifiziert und fahren im Januar in den Schnee und kämpfen gegen 12 weitere Hamburger Schulen.

Die Gruppe WK 3 Mädchen konnte sogar den 1. Platz belegen!

Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern und den Verantwortlichen herzlich zu diesem großartigen Erfolgen.

24 + 24 = Lernen und Lachen – Kick-Off SchülerMentoren

24 Mentoren und 24 Mentees aus insgesamt 6 Jahrgängen stimmten sich am 29. August gemeinsam auf das neue Projektjahr ein, indem sie sich ausgetauscht, erste Mentoring-Termine und Ziele vorgenommen und dabei zusammen Pizza gegessen haben. Außerdem trafen erstmals beide Projektgruppen, nämlich die “großen” Mentoren der Oberstufe mit ihren Mentees aus den Jahrgängen 9 und 10 sowie die Minimentoren des 8. Jahrgangs mit ihren Mentees aus der IVK, aufeinander.

Dabei haben wir gemerkt, wie viele wir eigentlich sind!

Gleichzeitig ist die GSST an diesem Tag ein bisschen weiter zusammengewachsen.

Interview von „Minimentor“ Mher und dem “MInimentee“ Ali

Seit Februar begleiten und unterstützen sie nun regelmäßig Schüler und Schülerinnen, die in unsere aktuelle IVK in Jahrgang 5/6 neu aufgenommen werden. Nun wurde Minimentor Mher für die “Aktion zusammen wachsen” zu seinem ehrenamtlichen Engagement befragt.

 

Wie alt bist du und in welche Klasse gehst du?

Mher: Ich bin 14 Jahre alt und gehe in die 7d.

Ali: Ich bin 13 Jahre alt und ich gehe in die IVK 6d. (Anmerkung: IVK steht für Internationale Vorbereitungsklasse)

Ali, seit wann bist du auf dieser Schule?

Ali: Seit sieben oder acht Monaten.

Mher, wie lange bist du schon auf dieser Schule?

Mher: Seit fast drei Schuljahren.

 

Wie lange trefft ihr euch schon?

Mher: Vielleicht seit eineinhalb Monaten. Also ein, zwei Monate.

Ali: Das erste Mal habe ich dich in deiner Mannschaft gesehen.

Mher: Das war was anderes. Seit wann haben wir uns hier getroffen? Weißt du das noch?

Ali: Ich glaube … seit fünf Monaten.

Mher: Nein.

Ali: Seit vier Monaten.

Mher: Schon so lange?

 

Wie habt ihr euch kennengelernt? Habt ihr euch bereits im Fußballverein kennengelernt?

Mher: Da haben wir uns gesehen, aber da haben wir nicht so viel miteinander geredet. Am nächsten Tag in der Schule hat seine Lehrerin gesagt, dass ich ihm helfen werde, und danach habe ich mich mit ihm getroffen und geredet.

 

Wie oft trefft ihr euch?

Ali: Wir treffen uns jeden Freitag.

 

Was macht ihr während der Treffen?

Mher: Wir reden darüber, was wir so gemacht haben, und wenn Ali Fragen hat, dann stellt er sie mir. Wenn ich kann, dann antworte ich.

 

Was ist das Ziel eurer Zusammenarbeit?

Mher: Dass er die Schule besser kennenlernt, sein Deutsch verbessern kann und dass wir auch Freunde werden.

Ali: Ja, das stimmt.

 

Habt ihr das Ziel erreicht?

Ali: Ja, er hat mir viele Sachen erklärt.

Mher: Ja, ich glaube schon. Wir hatten jetzt nicht so ein richtiges Ziel, aber ich glaube, dieses Projekt ist für das da, was er gesagt hat, und ich glaube, teilweise haben wir das schon geschafft.

 

Mher, warum wolltest du Mentor werden?

Mher: Also, ich wollte jetzt helfen, weil ich früher auch einen Mentor hatte, der mir geholfen hat.

 

Ali, warum wolltest du Mentee werden?

Ali: Weil ich die Schule nicht so gut kannte. Ich wollte auch einen Freund haben, mit dem ich reden kann und den ich fragen kann, wo was in der Schule ist.

 

Wenn ihr Anderen erzählt, dass ihr ein Tandem seid, was sagen die dazu?

Mher: Weil ich mich freitags immer mit Ali treffe, wurde in meiner Klasse gefragt, wohin ich gehe. Ich meinte, dass ich ein Mentor bin und helfe. Sie haben gefragt, was ein Mentor ist, und dann habe ich ein bisschen erzählt.

Und was haben deine Eltern gesagt?

Mher: Die wissen das nicht so genau.

Und bei dir, Ali? Hat bei dir jemand was gesagt?

Ali: Nee, ich habe vergessen, es meiner Mutter zu sagen (lacht).

 

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Dieses Interview wurde mit freundlicher Genehmigung von Markus Cramer  veröffentlicht.

Unser letzter Ausflug als Klasse 6a

Am Freitag, den 29. Juni 2018 haben wir einen Ausflug ins Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe gemacht. Da die Klasse nach den Ferien anders zusammengesetzt sein würde, war es unser „letzter“ Ausflug mit dieser Klasse
Als ich erfahren habe, dass wir in ein Museum fahren, war ich mir sicher, dass wir uns alle zu Tode langweilen werden – doch da habe ich mich geirrt!
Zunächst sind wir mit dem 21er Bus bis nach Klein Flottbek gefahren. Dort haben wir erfahren, dass es einen Polizeieinsatz am Hauptbahnhof gab und die S-Bahn 15 Minuten Verspätung einplant. Sofort sind alle zum naheliegenden Kiosk gerannt (-natürlich mit Erlaubnis der Lehrerinnen).
Als sich alle beim Kiosk was zu Essen geholt hatten, kam auch schon die Bahn. „Bis zum Hauptbahnhof fahren wir“, lautete die Ansage unserer Lehrerinnen gefühlte 1000 Mal.
Wenig später (zum Glück nicht zu spät – das war knapp!) sind wir im Museum für Kunst und Gewerbe eingetreten, wo uns direkt eine freundliche Dame in Empfang nahm und uns runter ins „Hubertus Wald Kinderreich“ entführte. Dort mussten wir am Eingang unsere Schuhe ausziehen. Mit glitzernden Augen betraten wir den sehr kindgerecht eingerichteten Raum. Die Museumspädagogin hat uns erst mal die Regeln erklärt und uns zudem viel über die Designstücke im Raum erklärt. z.B. über eine große Lampe, die wie eine umgedrehte Kaffeetafel aussah. Wir durften Fragen stellen. Wir haben währenddessen auf sehr ungewöhnlichen Stühlen gesessen.
Dann ging der Spaß erst richtig los!!! Alle haben sich ausgetobt und hatten Spaß. Man durfte alles ausprobieren und benutzen. Es gab z.B. ein kleines Trickfilmstudio, Kostüme und eine Kamera, die einen von oben fotografierte.
Später durften wir noch kurz durch verschiedene Ausstellungen des Museums gehen. Wir haben dabei der netten Museumspädagogin gelauscht. Die Themen der Ausstellungen waren z.B.: „Das alte Japan“ mit tollen Samuraischwertern und „der Jugendstil“, wo man z.B. tolle Lampen und Möbel sehen konnte.
Zum Abschluss haben wir an der Binnenalster ein Eis geschleckert und uns alle über das im Museum Erlebte unterhalten. Ausgepowert und völlig erschöpft sind wir nach Hause gefahren und haben uns auf dem Weg noch viel unterhalten.

Fazit: Es war sehr schön. Wie sagt man so schön? Das Beste kommt zum Schluss!

Text von Mia mit Unterstützung von Michelle und Zeynep, Klasse 6a

Auftakt zur Schulsanitätsausbildung an der GSST

Am Samstag, dem 24.März 2018 gab es den Startschuss zur ersten Ausbildungsreihe Schulsanitätsdienst an der GSST.

Die Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 8 wurden vor einigen Wochen durch eine „Informationsrunde“ in den Klassen über diesen neuen Ausbildungsweg an unserer Schule informiert.
Erfahrene Sanitäter vom ASB (Arbeiter Samariter Bund), die aus ihrer Zeit im Schulsanitätsdienst anderer Schulen berichten konnten, informierten in den Klassen die Schülerinnen und Schüler über die neue Möglichkeit, sich jetzt auch bei uns ausbilden zu lassen. Und natürlich fühlten sich auch einige Schülerinnen und Schüler gleich angesprochen und meldeten sich an.

Die Ausbildung startete mit dem 1. Hilfe-Kurs am Samstag, dem 24.3.2018 in der Schule. Es gab Informationen  rund um das Thema Erste Hilfe, beispielsweise über das Notruf-Schema, das Herz-Kreislauf-System oder auch, wie man eine Mund zu Mund Beatmung oder eine Herz-Rhythmus-Massage ausübt. Diese Übungen wurden dann sogleich an Dummies ausprobiert.

Nach der Mittagspause stiegen dann einige Zweifler wieder aus und das ist auch gut und richtig. Schließlich braucht das neue Team zuverlässige und motivierte Schülerinnen und Schüler, die keine Zweifel mehr haben. Übrig blieb ein hochmotivierter Kern von einer Schülerin und zwei Schülern. Diese übten sich auch den Rest des Tages darin, Druck- und sonstige Verbände anzulegen, einen Schock zu erkennen oder auch im Umgang mit Personen, die einen Schock erlitten haben. Sogar der Einsatz eines Defibrillators wurde eingeübt, um nur einige Beispiele zu nennen. Nebenbei hatten sie viel Spaß mit Joshi, dem Ausbilder vom ASB, der sich seinerseits begeistert von der hohen Motivation bei den GSSTlern zeigte. Und es war an diesem Nachmittag bereits mehrmals der Satz „Ich freue mich schon auf Montag, da beginnt die Ausbildung!“ zu vernehmen.

In der darauffolgenden Woche fanden dann die Unterrichtsmodule im Rahmen der Schulsanitätsdienst-Ausbildung mit Johannes und Joshi statt. Frau Claußen, unsere ausgebildete Ersthelferin und Chefin des künftigen GSST-Schulsanitäts- Teams, ließ sich sogleich von der Begeisterung anstecken und unterstützte die Truppe tatkräftig. Als besonderen Bonbon durfte dann das gesamte Team, die drei Auszubildenden und Frau Claußen, zusammen mit Joshi einen Krankenwagen von innen begutachten, Blutdruckmessungen und Blutzuckerspiegelmessungen durchführen und dieses Erlebnis als besonderes Schmankerl mitnehmen.

Die drei Schulsanitäterinnen aus dem Jahrgang 8 der GSST haben inzwischen die gesamte Ausbildung beendet und haben alle drei die theoretische und auch die praktische Prüfung vom ASB, wie Joshi und Johannes als Prüfer betonten, „mit BRAVUR“ bestanden!
Somit gibt es jetzt das offizielle GSST-Schulsanitätes-Team, bestehend aus Aleksandra (8b), Cihan (8a) und Darnell (8b), die in Zusammenarbeit und unter der Aufsicht von Frau Claußen an die Arbeit gehen werden.

Nach Einrichtung der Hilfskette und der Ausrüstung mit Sanitätsmaterial und -kleidung werden die Schulsanitäterinnen im Alltag der GSST auf Sportveranstaltungen und Schulfesten für die Sicherheit der Schulgemeinschaft sorgen.
Ab dem kommenden Schuljahr kann das Team dann jährlich um weitere ausgebildete Schülerinnen und Schüler erweitert werden und die Ausbildung beginnt von neuem.

Erst einmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH dem neu entstandenen Team und hoffentlich nicht so viele Einsätze! Aber falls doch, da sind wir sicher, werdet ihr sie sehr  professionell angehen!