Geschichte

Die heutige Geschwister-Scholl-Stadtteilschule war bis Juni 2010 eine Gesamtschule und trug den Namen Geschwister-Scholl-Gesamtschule.

Sie ist in mehrfacher Hinsicht ein „Kind“ der 1970-er Jahre:
Sie entstand als Gesamtschule aus der Umwandlung zweier nebeneinander existierender Schulen – der Haupt- und Realschule Böttcherkamp sowie des Gymnasiums Glückstädter Weg – in einer Zeit, in der dieser Schulform die Zukunft zu gehören schien. Und sie ist Teil eines auf der grünen Wiese errichteten Stadtteils mit verdichtetem sozialen Wohnungsbau und leitet über zu dem angrenzenden Wohngebiet, das überwiegend aus Ein- und Zweifamilienhäusern besteht.

1988 richtete die Gesamtschule Glückstädter Weg die erste Integrationsklasse ein, 1989 gab sich die Schule im Rahmen einer Projektwoche den Namen der Geschwister Scholl.

Im September 2004 feierte die Geschwister-Scholl-Gesamtschule Jubiläum: Sie selbst wurde 25 Jahre alt, das Gebäude selbst hatte 30. Geburtstag.

Ist das Äußere unseres Schulgebäudes nach diesen drei Jahrzehnten auch schon ziemlich mitgenommen, so hat die Schule in den vergangenen Jahren aus dem auch nicht immer einladenden Inneren doch das Beste gemacht: Neben einer ständigen Weiterentwicklung des Unterrichts wurden die Räumlichkeiten in vielen freiwilligen Einsätzen durch Eltern, Schülerinnen und Schüler und Kollegium renoviert.

Die grundlegende Neugestaltung des Eingangsbereichs mit Cafeteria und Internet-Café wurde im Frühjar 2004 abgeschlossen. Seit dem Schuljahr 2011/12 hat die GSST wieder eine Oberstufe – zusammen mit der Stadtteilschule Lurup.

Lange wurde über eine Sanierung unserer Schule nachgedacht, doch Anfang Januar 2014 fiel die Entscheidung für den Neubau der Schule.

Im Rahmen dieses Prozesses hat unsere Schule den bundesweiten Wettbewerb der Montagsstiftung „Schulen planen und bauen“ gewonnen. So konnte die Planung des Neubaus ab dem Schuljahr 2013/14 mit den renommiertesten Experten Deutschlands für pädagogische Bauten begonnen werden. Ausgehend vom pädagogischen Konzept der Schule planten allen für den Bauprozess verantwortlichen Personen – Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Akteure im Stadtteil, Schulbau Hamburg, Bildungsbehörde – gemeinsam mit der Montagsstiftung den Neubau.

Der Entwurf der neuen Schule vereint das pädagogische Konzept und die für ein erfolgreiches Lernen notwendige räumliche Atmosphäre mit der Architektur.

Das neue Gebäude soll 2017/2018 bezugsfertig sein. Das Gute: Bis dahin kann das Schulleben ungestört im alten Gebäude weiterlaufen, da die neue Schule an anderer Stelle des weitläufigen Schulgeländes errichtet wird.