Alle Abschlüsse 7-10

Fächer, Abschlüsse, Noten und Leistungsdifferenzierung

Pflichtfächer

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Englisch
  • Biologie
  • Physik
  • Chemie
  • Gesellschaft
  • Religion in Jahrgang 5 + 6 und Religion oder Philosphie in Jahrgang 8 und 9
  • Musik und Kunst in Jahrgang 5 + 6
  • Arbeitslehre
  • Sport

Wahlpflichtfächer

  • Informatik
  • Russisch und Spanisch
  • Naturwissenschaften
  • Natur und Technik
  • Geographie/Geschichte
  • Arbeitslehre
  • Theater, Bildende Kunst, Musik
  • Sport
Der Wahlpflichtbereich (zwei Fächer) beginnt in Jahrgang 7. In Jahrgang 9 kann ein Fach gewechselt werden. Außerdem beginnt in Jahrgang 9 der Wahlpflichtbereich III, der verschiedene Angebote aus den Fächern Darstellendes Spiel, Musik und Bildende Kunst enthält. Die zweite Fremdsprache wird mit 4 Stunden pro Woche unterrichtet, alle anderen Fächer mit 3 Stunden pro Woche.

Abschlüsse

Die Stadtteilschule vereint in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 (Sekundarstufe I) die sonst getrennten Ausbildungsgänge der Hauptschule, der Realschule und des Gymnasiums.
Die Vollzeitschulpflicht endet zwar nach 9 Schulbesuchsjahren, an Stadtteilschulen aber ist der Besuch auch der 10. Klasse der Regelfall. Verlässt eine Schülerin oder ein Schüler die Stadtteilschule schon nach der 9. Klasse, dann erhält sie oder er – den Leistungen entsprechend – ein Abgangszeugnis mit oder 1. Bildungsabschluss. Am Ende der 10. Klasse können die folgenden Abschlüsse erreicht werden:

  • Erster Schulabschluss (Hauptschulabschluss)
  • Mittlerer Schulabschluss (Realschulabschluss)
  • Mittlerer Schulabschluss mit Versetzung in die gymnasiale Oberstufe

Natürlich kann es auch an einer Stadtteilschule vorkommen, dass ein/e SchülerIn die Schule ohne Abschluss verlassen muss.

In der gymnasialen Oberstufe vergibt die Stadtteilschule die gleichen Abschlüsse wie das Gymnasium:

  • Fachhochschulreife nach Jahrgangsstufe 12.
  • Allgemeine Hochschulreife / Abitur nach Jahrgangsstufe 13

Noten

In den Fächern mit äußerer Leistungsdifferenzierung werden die SchülerInnen – je nach ihren Leistungen – dem Kurs I oder dem Kurs II zugewiesen. Liegt das Schwergewicht in Kurs II auf den so genannten grundlegenden Anforderungen, so müssen die SchülerInnen in Kurs I vorwiegend erweiterte, also höhere Anforderungen erfüllen. Bis zum Jahrgang 6 werden die Leistungen der SchülerInnen in allen Fächern mit den Noten 1-6 bewertet. Ab Jahrgangsstufe 7 werden die erbrachten Leistungen mit G- und E-Noten  bewertet. G-Noten bescheinigen Leistungen im Bereich der grundlegenden Anforderungen; E-Noten im Bereich der erweiterten Anforderungen. So ergibt sich eine neunstufige Notenskala:

E1
E2
E3
E4
G1
G2
G3
G4
G5
G6

 Den Anforderungen entsprechend, werden in

  • Kurs I vorwiegend “E-Noten” vergeben, in
  • Kurs II überwiegend “G-Noten”.

Bei guten und besseren Leistungen in Kurs II wird eine SchülerIn in den Kurs I hochgestuft; umgekehrt muss eine SchülerIn, die den erweiterten Leistungsanforderungen nicht mehr genügt, den Kurs I verlassen.
Dieses kompliziert erscheinende System hat zwei große Vorteile:

  • Die SchülerInnen können in unterschiedlichen Fächern je nach ihrem Leistungsvermögen in unterschiedlichen Kursen lernen.
  • Die SchülerInnen können nach einer vorübergehenden “schlechten” Phase durch entsprechende Leistungen bereits im darauf folgenden Halbjahr wieder in den höheren KursI hochgestuft werden.

Jede Schülerin und jeder Schüler hat damit jederzeit die Möglichkeit, durch zusätzliche Anstrengung den Schulabschluss noch zu verbessern.